verlohrene Cachemobil

Urlaub im Odenwald und Umgebung

Anfang September haben wir ein paar Tage Urlaub in der ehemaligen Homezone gemacht. Hier hatte uns das Cache-Fieber gepackt. Von 2008 bis 2009 haben wir überwiegend im Kreis Darmstadt Dosen gesucht. Damals sind wir für eine gute Dose keine langen Strecken gefahren.

Aus unserer Sicht hätte es keinen Grund gegeben je wieder nach Darmstadt zu fahren, denn besonders toll war die Zeit dort nicht. Aber das ist eine andere Geschichte… Wenn sich Freunde das Ja-Wort geben und man zur Feier eingeladen wird, kommt man dieser Einladung gern nach. So buchten wir also Anfang des Jahres unsere Unterkunft und fuhren am Freitag Richtung Odenwald. Fast stündlich machten wir ein Päuschen und suchten nach diversen Dosen.

Am Samstag ging es dann zu Hochzeit. Doch wie das bei cachern so ist, schaut man auch bei GC nach, ob es was schönes für zwischendurch gibt. Und so war es auch. Vor der Trauung suchten wir noch Leitplanken-Mikro mit guten Bewertung und während der Party seilten wir uns auch mal für ein halbes Stündchen ab, um einen Earth-Cache zu erklimmen.

Sonntag ging es nach Bensheim um u.a. das verlohrene Cache-Mobil wieder zu finden. Und hier merkten wir extrem woher wir eigentlich stammen. Aus dem Flachland. Denn bei den Höhenmetern hatte ich ganz schön zu kämpfen. Weiter ging es durch Bensheims Innenstadt, welche ebenfalls ganz schöne Höhenunterschiede aufweisen kann. Ach hab ich mich in diesem Moment auf Berlin und das Umland gefreut… Da ist es so schön flach und eben. In Bensheim haben wir noch einen kurzen Multi und paar Tradis gemacht. Ein kleines Highlight war Geocacher X-ing, nicht nur die Aussicht war genial. Auch das Versteck hatte es in sich.

Im Odenwald waren wir nun und die Waden merkten es am Montag deutlich. Somit legten wir einen “Ruhetag” ein und fuhren nach Dieburg und später nach Darmstadt zum Dösen suchen. Zu Beginn frischten wir unser Erste-Hilfe-Wissen auf und haben ganz schön dazu gelernt. Leider wollte an dem Tag das Wetter nicht so ganz mitspielen und ließ Unmengen an Wasser auf uns nieder prasseln. Sodass die Schuhe kaum wieder trockneten und erst einmal neue Socken gekauft werden mussten. Nach dem die Füße wieder trocken waren, feierten wir verfrüht Weihnachten an der Elektrotanne. Und versuchten uns noch in Darmstadt an einer Bücherbox. Doch damit hatten wir bereits vor Monaten in Berlin schon keinen Erfolg. Ähnlich scheiterten wir im Anschluss an Basel einer Cacher-Maus. Irgendwie wollte sich die richtige Spur nicht mehr zeigen und die einbrechende Dunkelkeit tat ihr übriges. Somit brachen wir auch diesen Cache ab… 🙁

Die Schuhe sind über Nacht wieder trocken geworden und vorsorglich packten wir gleich Ersatz-Socken ins Tagesgepäck vom Dienstag. Durch Zufall haben wir am Vorabend eine super Cache-Reihe bei Bürstadt/Lorsch entdeckt. Welche uns bis dato nicht bekannt war. Oder kennt einer von euch die Caches der Niebelungen und die Alberich-Serie? Jeder Cache dieser Serien hat mehr als 1000 Favoriten-Punkten bei Groundspeak und die Finales toppen sich gegenseitig, soviel sei schon mal gesagt.
Bei den Caches handelt es sich um ein Pilotprojekt zwischen Cachern, Förstern und Jägern. Mehr Info dazu gibt es unter: geocaching-pilotprojekt.de und wenn ich mich recht erinnere, war von diesem Projekt auch bei den Dosenfischern (Folge 210) die Rede. Wie das manchmal so ist, auch in dem Blog von DerSchnelleLinus war vor kurzem von der Serie das Reden.

Unsere Cache-Tour begannen wir mit der Suche nach dem verschwundenen Logbuch und ein paar Tradis dort in der direkten Nähe. Weiter ging es zum eigentlich geplanten Hauptcache Alberich der Zwergenkönig, sowie dessen Bonus und weiteren kleinen Multis und Tradis. Schließlich beendeten wir die Tour mit einen geknackten Tresor. Am späten Nachmittag waren wir dann mit sämtlichen (für uns wichtigen) Dosen fertig. Zudem setzte mal wieder der Regen ein, sodass wir wieder Richtung Unterkunft fuhren. Dort angekommen, sah das Wetter schon wieder freundlicher aus, also erkundeten wir auch noch Fischbachtal und sammelten ein paar Döschen ein.
An diesem Tag haben wir einen neuen Rekord aufgestellt. Wir haben 17 Dosen an einem Tag gefunden. Okay, andere finden die in 2 Stunden, aber wir sind nun mal keine Power-Trail-Cacher.

Am Mittwoch wollten wir uns ein bisschen auf Schatzsuche begeben und den Schatz der Indianer suchen. Wir kamen auch recht weit, suchten zum ersten Mal mit einem Metalldetektor und die Höhenmeter schlauchten uns dies mal nicht so gewaltig. Doch zum Ende hin wurde es knifflig, denn durch eine fehlende Station kamen zuviele Wegpunkte in Frage und auch die folgenden Stationen waren durch cleveres Kombinieren nur bediengt zu errechnen. Wir hatten zwar 3 mögliche Verstecke ausgemacht, doch alle waren leer und liesen zuviel Platz für Interpretationen. Und zu allem Überfluss gab es mal wieder Regen. Davon hatten wir ja noch nicht genug.
Wir brachen unsere Suche mal wieder ab. Damit wir aber nicht ohne Funde in die Ferienwohnung fuhren, machten wir einen kleinen Zwischenstopp im Auenland und besuchten das Haus eines Hobbits.

Zu früher Stunde brachen wir schließlich am Donnerstag auf, um die Heimreise anzutreten. Nicht aber ohne einen Abstecher nach Bayern zu machen, um den fehlenden Länderpunkt zu ergattern. Zwischendurch machten wir kleine Pausen, eigentlich um uns die Beine zu vertreten, doch jedesmal setze erneut der Regen ein. Herlich… So kann der Urlaub doch gern ausklingen.

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