Geogames

Project GeoGames in Leipzig…

Am vergangendem Wochenende fand in Leipzig Event statt, welches man kaum in Worte fassen kann. Es war einfach überragend und wir haben uns rund um Wohl gefühlt auf diesem Event.

Alles begann am Freitag, dort öffneten sich gegen 15 Uhr die Türen zum Messegelände. Im Laufe des Tagen pilgerten die Cacher aus aller Welt nach Leipzig. Alle wollten Teil eines unvergesslichen Events werden.
Da wir am Vormittag noch auf Dosensuche in Halle waren, konnten und wollten wir nicht gleich 15 Uhr auf dem Gelände eintreffen. Nach dem Abendessen ging es gut gestärkt auf nach Leipzig. Ruck-zuck bekamen wir unsere Teilnehmerunterlagen, die Event-Coin und einiges mehr.

Die Eröffnung des Mega-Events ging gegen 22 Uhr los und startet mit dem Einmarsch der Nationen, an welchem wir uns beteiligen und für Berlin an den Start gegangen sind. Die Stimmung unter den Teilnehmern war grandios und alle waren super gut gelaunt. Es wusste keiner von uns so richtig, was uns denn eigentlich erwartet, so stieg die Spannung von Minute zu Minute.
Die Vertreter des Landes Sachsen gingen als erstes an den Start und “verschwanden” in der Nacht. Es folgten Baden-Würtemberg und Bayern. Und dann ging es auch für uns Berliner los. Gewappnet mit einer Vielzahl an Flaggen, einen großen Berliner (Teddy-)Bären und schicken T-Shirts ging der Marsch durch die Menge los. Es wurde von allen Seiten fotografiert was das Zeug hielt. Zum Teil konnte man kaum sehen, wo man jetzt eigentlich hinläuft.
Als wir durch das Wasser gingen, hatte man einen super Blick auf die Bühne und die über 3500 Leute links und rechts vom Wasser. Es war wirklich super hier mitmachen zu können. Genauso gerne hätte ich mir aber auch die Einmarsch angesehen.

Nachdem alle Nationen die Runde gelaufen sind, ging es weiter mit einer tollen Eröffnungsfeier und des entfachens des Feuers weiter.  Zuerst gleitet jemand aus 75m Höhe nach unten und übergab das Feuer, ganz im Sinne der Olympischen Spiele. Das Feuer reiste dann mit verschiedenen Fortbewegungsmitteln weiter. Zu Fuß, per Fahrrad und mittels Boot und Wathose ging es Reihe rum, bis es schließlich in der Mitte des Sees brande. Anschließend folgten eine tolle Feuershow, sowie ein Feuerwerk. Die Spiele waren also eröffnet!

Und genau mit diesen Spielen legten wir dann am Samstag gleich so. In den verschiedenen Disziplinen gaben wir uns Bestes und hatten jede Menge Spaß. Beim Dosenfisch legte Jan erst einmal ordentlich vor und stellte zu diesem Zeitpunkt einen neuen Rekord auf. Wir zeigten aber auch, dass man auch locker 350 Punkte unterschied schaffen kann.
Beim Dosendart kam es darauf an, seine Petlinge nicht wieder von guten Punkten runter zu schießen. Auch das gelang dem einen mehr oder weniger gut.
Etwas knifflig dagegen wurde es beim B-Schlauch-Wettbewerb. Wenn man hier eine gute Zeit hinlegen wollte, musste man die Dose so schnell wie möglich durch den Feuerwehrschlauch ziehen. Einziges Problem, man merkt die Dose durch den Schlauch kaum und der Schlauch zog sich immer wieder zusammen.

Gegen 14 Uhr nahmen wir dann erst mal Platz und genossen die Zeit außerhalb der Sonne. Dabei schauten wir uns den Film “Geschichten hinter verlassenen Mauern” an. Der Film ist wirklich sehenswert und nicht nur etwas für Lost Place-Freunde.
Bei mir steht der Film bereits auf dem Wunschzettel, mal sehen, ob er zum Geburtstag auf dem Tisch Platz finden wird?!?

Am Nachmittag standen dann die “Wasserspiele” auf dem Plan. Los ging es mit dem Wathosenlauf. Hier stellte ich zwar bei weitem keinen neuen Rekord auf – höchstens mit der meisten Zeit – aber dafür war es einfach nur lustig. Schon allein das Anziehen der Hose war ein krampf und man sah zum totlachen aus. Und dann ging es auch ab ins Wasser. Mit einmal zog sich die Hose ganz dicht an den Körper – ein ganz komisches Gefühl. So komisch und lustig, dass ich erst mal einen Lachanfall bekam und nur noch langsam voran kam. Also das Spiel war bestimmt das mit dem höchsten Spaßfaktor. 🙂

Anschließend ging es dann noch zum Paddelcachen. Ich war froh, dass meine Paddel-Kenntnisse erst vor ein paar Wochen aufgefrischt wurden, sonst hätte ich hier wohl noch länger im Wasser rumgestochert. Einzig der Ein- und Aussieg aus dem Boot war nicht so ohne. Viele letzten sich beim Einstieg erst einmal auf ihre 4 Buchstaben, statt ins Boot – so auch ich. Das es hier zu keinen größeren Verletzungen kam, ist ja schon fast ein Wunder.
Und nachdem man dann schon einmal nass war, konnte man auch gleich im Wasser bleiben. Die Füße baumelten dann ein bisschen im künstlichen See auf dem Messegelände.

Am Abend hieß es dann den Dosenfischern lauschen und den Tag ausklingen lassen. Die Stimmung vor der Bühne war große Klasse und die Leute um uns herum sangen fröhlich mit. Nach den Zugaben ging es dann aber flott zum Auto, denn die ersten Blitze kündigten sich an und noch mal nass werden wollten wir auch nicht. 😉

Alles in allem, war es ein tolles Event bei welchen keine Langeweile aufkommen konnte. Dazu war das Angebot an Aktivitäten einfach viel zu groß.
Ich persönlich glaube ja auch, dass die Leipziger damit neue Maßstäbe gesetzt haben und es künftige Events in diese Richtung schwer haben werden.

Danke die Leipziger es war einfach MEGA!

Ein Kommentar zu “Project GeoGames in Leipzig…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *