MegaBerlin021_web

Mega-Event: Spuk unterm Riesenrad

Als es offiziell wurde, war die Freude riesig. Denn nun wollte Berlin auch endlich mal ein Mega-Event veranstalten.
Doch die Ernüchterung kam schnell, als es hieß, dass es nur ein Probe-Mega-Event sein wird. Was soll man denn von solch einer Aussage halten? Ich war sehr hin und her gerissen und empfand die Aussage vom Probe-Event als sehr kritsch. Andererseits wird sich das Orga-Team diese Aussage auch gut überlegt haben. Also hieß es abwarten, was kommt.

Bisher war ich nur bei einem Mega – den GeoGames in Leipzig  – und diese haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Alles war top organisiert. Es gab ein Willkommens-Event, das Haupt-Event am Samstag und ein Cito am Sonntag. Dazu noch einige Dosen auf dem Gelände, sowie jede Menge weitere Dosen in der Umgebung, welche zum Teil für das Event gelegt wurden. Am Samstag gab es dann spaßige Unterhaltung und Shopping-Möglichkeiten auf dem Gelände, falls man nicht nur Dosen suchen wollte. Alles in allem, würde ich sagen ein tolles Event. Von dem ich noch heute schwärme.
Quelle: berlin-mega.de

Aber zurück nach Berlin… Als die Location damals bekannt wurde, war schnell klar, da bin ich dabei. Der Tag wird frei gehalten. Da komme was wolle. Denn den Spreepark kannte ich bis vor kurzem nur von Fotos und aus Filmen. Ich kannte den Park nie als Freizeitpark, sondern bisher nur als Lost Place. Von daher waren die Spannung  und die Erwartungen groß, was das Event betrifft. Denn bereits beim Bestellen der Karten lief bei uns nicht alles glatt.

Das Bestellen der Karten führte bei uns mehrfach zu Problemen. Obwohl wir mit dem Umgang der Technik ja vertraut sind. 😉  Fing also schon mal gut an… Irgendwann hatten wir dann unsere Pakete bestellt. Doch dafür ging das abholen der Pakete einfach und unkompliziert. Uns wurde gesagt an welchem Stand wir die Pakete abholen müssen und kamen auch sofort dran. Keine 2min später hatten wir unsere Bandchen und alles was dazu gehört. Jetzt konnte es also los gehen!

Eigentlich wollen wir nach dem eintreffen auf dem Gelände erst einmal herum gucken. Doch schnell entschieden wir uns um. Somit fing unser Tag erst einmal mit einer Führung durch den Park statt. Unsere Führung war eigentlich für 12 Uhr geplant, aber da sich für diesen Termin über 300 Leute angemeldet hatten, wollen wir sie lieber früher machen. Das die Führung um 16 Uhr allerdings fast zu einer Privat-Führung wird, hatten wir nicht geahnt. Denn dann wären wird der Gruppe gelaufen.
Dennoch unser beiden Guides haben sich super auf den Rundgang vorbereitet und konnten uns mit jeder Menge Infos und früherem Bildmaterial versorgen. Somit konnte der Spreepark wenigstens in der Vorstellung wieder ein bisschen aufleben.

Gegen 12 Uhr waren wir mit unserer Führung fertig, haben etwas geessen, sind über den Markt geschlendert und wussten schon nicht mehr so genau, wie wir den Tag rum bekommen sollen. Es machte sich ein Anflug von Langeweile breit.

Da es früh keine Zettel mehr für die Schnitzel-Jagd gab, holten wir uns diese am Nachmittag ab. Schade nur, das uns am Checkpoint keiner erklären konnte, wie die Jagd funktionieren sollte. Nach einer kurzen Nachfrage am Orga-Point wussten wir es dann und wurden mit einem weiteren Zettel ausgestattet. Die Suche nach den Schnitzeln konnte also los gehen.
Die Schnitzel-Jagd endete in der Nähe vom Wasserspielplatz “Plansche”. Hier legten auch wir dann einen kleinen Zwischenstop ein. Immerhin gab es hier fließend und vor allem kaltes Wasser. Und bei den Temperaturen benötigten wir Hoppler ganz dringend ein Abkühlung. Wir steckten also unsere Köpfe unter das kühle Nass.

Frisch gekühlt ging es dann zurück zum Park. Unsere Schnitzel-Karten wollen wir ja gerne noch einwerfen. Leider mussten wir Lose ziehen und auf Nieten blicken. Wie gemein ist das denn? Da läuft man eine Stunde (gefühlte 3 Stunden) durch die Hitze und dann bekommt man eine Niete? Zumal noch nicht einmal geschaut wurde, ob wir die Aufgabe erfühlt haben. Diese Aktion sorgte nicht nur bei uns für Frust. Der ein oder andere hätte sich davon auch mehr versprochen.

Mittlerweile war es kurz nach halb 3. Durch Zufall hatten wir erfahren, dass das Fahren mit dem Santa Fe-Express heute im Preis mit drin sei und keine 3€ kostet. Also stellten wir uns in die Warteschlange und taten selbiges. Wir warteten… und warteten… ach ja und warteten.
Nach über einer Stunde warten bekamen wir endlich einen Platz in der Bahn und drehten unsere Runde. Auch wenn wir ja am Morgen eine Führung hatten, aber so ein bisschen Unterhaltung bei der Fahrt wäre schon wünschenswert gewesen.

15 bis 20 Minuten später war die Fahrt dann auch schon wieder vorbei. Als nächstes ging es mit Gruppen-Foto. Ob es geklappt, dass wir das Mega-Icon nach gestellt haben, ist fraglich. Ich glaub ja, dass man die Menge an Leuten unterschätzt hat bzw. wie eng man bei diesen Temperaturen stehen muss. Wie es sich als Masttier anfühlt, weiß jetzt glaub ich jeder. Mal sehen, wann es den Fotobeweis für das größte Gruppenfoto mit Cachen gibt?

Aber jetzt, jetzt kam wirklich langeweile auf. Wie sollten wir jetzt nur die Zeit bis zur Abendveranstaltung rum bekommen?
Irgendwie dümpelten wir so vor uns hin und schlugen die Zeit tot bis zum Abend. Man konnte ja der neuen Lieblingsbeschäftigung nach gehen. Diesmal hieß es lange Warten auf das Essen.

Das wir bei der Tombola nichts gewonnen hatten, das wussten wir ja bereits. Somit hielt sich die Spannung diesbezüglich mehr als in Grenzen. Dazu kam kein schlechter Ton von der Technik, obwohl wir recht nah an der Bühne saßen, konnten wir weder den Moderator mit dem Mirko, noch mit dem Mega-Phone verstehen. Und so kam die Frage auf, ob wir schon wärend er Tombola gehen sollten.
Aber eigentlich wollten wir ja noch den Zauberer sehen. Doch auch hier gab es wieder Ton-Probleme und somit entschieden wir uns dann doch fürs Aufbrechen.

..:: Fazit ::..
Das Event war schön und auf jeden Fall was anders.  Vor allem anders als das Mega in Leipzig.
Der Einlass funktionierte hervoragend und man merkte, dass es gut organisiert war. Die Führung war top – die würde ich jeder Zeit wieder buchen.
Die Idee mit den Gruppenfoto war super, aber es war eben doch etwas eng und heiß in so einer großen Menge an Menschen.
Von der Abendveranstaltung war ich persönlich enttäuscht und hatte mir mehr erhofft. Da fehlte es ein bisschen an gemütlicher Stimmung.

2 Kommentare zu “Mega-Event: Spuk unterm Riesenrad

  1. Wir hatten den Tag über zwar keine großartige Langeweile, aber die Abendveranstaltung war wirklich nicht der Bringer. Das Biergartenteam war sichtlich überfordert und die Einteilung ohnehin mehr als realitätsfremd (getrennte Reihen für Essen und Trinken – einer Essen&Trinken und einer für nur Trinken hätte ich ja verstanden). Zudem war es auch mit der Reinheit (Gläser spülen) nicht so gut bestellt, wie man mitbekommen hat.

    Die Losaktion war dann auch sehr chaotisch und die Verständigung wirklich schlecht. Bzgl. der Schnitzeljagd glaubten wir übrigens, dass es hier auch noch zu den “richtigen” Gewinnen käme.
    Nun gut, als die Losnummern unserer Mit-Lüneburger durch waren, haben wir uns dann auch auf den langen Rückweg gemacht. Gegen 1 Uhr war ich dann wieder zu Hause.

    Das Event selbst hat uns gefallen, auch wenn es wirklich extremst heiß war. Mein Rucksack war auf dem Rückweg daher auch um 4,5 Liter Wasser leichter 😮 Eine Führung haben wir (leider) nicht mitgemacht.
    P+R hat auch perfekt geklappt. Das hätte ich bei den wenigen Parkplätze in einer solchen Metropole kaum geglaubt.

  2. Wir hatten 3 Liter Wasser mit und haben zwischendurch noch mal 3 Liter geholt.
    Die Losaktion war ne Nummer für sich. Wir haben ja den Typen nicht verstanden und mit einmal rennen viele wie wild nach vorne. Und pulten dann ihre Lose aus. Unsere Nachbarn hatten immerhin bei 10 Losen 4 “Gewinne”. Aber viele kamen auch nur mit Nieten zurück.

    Ach was, ihr habt nen Parkplatz in der Nähe bekommen. Nicht schlecht. Wir sind extra mit den Öffis angereist, weil wir uns die Suche ersparen wollten. Denn bei schönem Wetter sind die Parkmöglichkeiten dort ja schnell vergeben. Da braucht es noch nicht einmal ein Event.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *