Leipzig 012_web

Cacher-Urlaub in Leipzig

Endlich war es so weit, Pfingsten stand vor der Tür und somit auch unser Urlaub in Leipzig.

..:: Rückblick ::..
Anfang des Jahres suchten wir bereits nach einer passend Unterkunft für unseren kleinen Trip. Die Suche war gar nicht so einfach, da zu Pfingsten das WGT in Leipzig statt findet. Folglich waren viele Hotels bereits ausgebucht.
Parallel zur Hotelsuche schauten wir auch schon mal nach der ein oder anderen Dose, die unbedingt gemacht werden muss. Viele unserer geplant bzw. anvisierten Dosen lagen in Norden. Somit ergab es sich, das wir uns auch ein Hotel nördlich von Leipzig nahmen. Genau gesagt wohnten – oder viel mehr schliefen – wir in Delitzsch.

..:: Tag 1 ::..
Gegen Mittag kamen wir an unserem geplanten Hauptcache, in der Nähe von Bitterfeld, an. Auf dem Plan stand “Die Jagd nach der Padrowsky-Bande“. Der Start lief super, ebenso das finden von Station 2. Doch bereits beim entschlüsseln gab es die ersten Probleme. Sollten wir schon daran scheiterten, weil die moderne Technik versagt? Zurück im Ort funktioniert alles sofort und unsere Jagd nach den Autoschiebern konnte endlich beginnen.
Und wenig später befanden wir uns im Versteck der Bande. Dort schlichen wir ein wenig umher und nach einigen Stunden hatten wir die Übeltäter gestellt. Die Fahrt Richtung Hotel konnte weiter gehen…

Den Abend verbrachten wir dann in Delitzsch und sammelten dort ein paar Tradis ein, welche unweit vom Hotel entfernt waren. Zudem absolvierten wir einzigen Nachtcache, welchen Delitzsch zu bieten hat.

..:: Tag 2 ::..
Nach dem wir bereits am Vortag der Padrowsky-Band das Handwerk gelegt hatten, wollten wir am zweiten Tag die Welt retten und schlüpften in die Rolle des James Bond. Start des Caches ist in der Nähe der Neuen Messe. Von hier aus fuhren wir quer durch die Stadt und gaben unser bestes um Blofeld dingfest zu machen. Der Cache ist ein wirkliches Schmankerl und ein sehr schöner Nebeneffekt war das Kennenlernen der Stadt. Von der Neuen Messe aus ging es Richtung Hauptbahnhof, weiter in die Innenstadt, vorbei am Volkerschlacht-Denkmal und der Nationalbibliothek Richtung Lößnig. Die Story rund um den Cache war großes Kino und wurde perfekt mit diversen Spielerein an den jeweiligen Stationen kombiniert. So kann man sich ein Agenten-Leben vorstellen. Auch wenn uns die Verfolgung nicht ganz gelungen ist und Blofeld an diesem Abend noch immer auf freiem Fuß war.
Hin und wieder sammelten wir auch den ein oder anderen Tradi ein, wenn es sich denn ergab. Denn zuviel Zeit wollten wir in die Tradi-Suche auch nicht investieren.
In der Nähe vom Silbersee haben wir ein hervorragendes Abendessen genossen und sind wieder zu Kräften gekommen. Denn nach dem Essen ging es in den Wald zum Nachtcache “Wenn es draußen finster ist“. Und eins war hier wirklich Programm, denn wenn es draußen finster ist, kommen so manche Tiere aus ihrem Versteck gekrochen. So besuchten uns z.B. zwei Dachse, als wir gerade eine Station gehoben haben und weiter laufen wollten. Es krachte und knackte mehrfach laut hinter uns. Vom Geräusch her, hätten es auch größere Tiere sein können. Und dann standen dort zwei sehr neugierige Dachse, die nicht wussten ob sie weiterlaufen sollten oder lieber ein paar Schnitte näher auf uns zukommen sollten. Das war ein wirklich schönes Highlight in dieser Nacht.

..:: Tag 3 ::..
Es regnet. Ein Blick in den Himmel und man konnte denken, dass es an diesem Tag gar nicht mehr aufhören will. Doch zum Glück gibt es Wetter-Apps, welche das Gegenteil bekannt gaben. Das Frühstück wurde ein bisschen in die Länge gezogen und dann startet auch unsere Tour. Hauptcache für diesen Tag war der Mysterie “I am Legend“. Passend dazu hatten wir Geohoppler am vorherigem Wochenende ein Teil des Films gesehen. Soviel sei hier nur gesagt, Teile der Story wurden hervorragend umgesetzt, sodass man förmlich ins Geschehen eintauchen konnte.

Am späten Nachmittag versuchten wir es noch einmal die Welt vor Blofeld und dem Untergang zu retten. Wir fuhren wieder zur Neuen Messe und starteten mit dem zweiten Teil von “James Bond – Games of Force” An Station 6 trafen wir auf den Wachschutz, welche gerade seine Runde drehte. Diesem mussten wir glaubwürdig versichern, dass wir das Gelände nicht betreten haben, statt dessen nutzen wir unsere Spezial-Ausrüstung (Strohhalm). Wird man da eigentlich für Gaga gehalten? Nach dem Finden von Station 7 war der Hunger dann so groß, das wir in der Kartoffel-Kneipe einkehrten und uns die Bäuche voll schlugen. Das Retten der Welt muss dann eben doch noch einen Tag warten. 😉

..:: Tag 4 ::..
An diesem Tag wollten wir aber wirklich die Welt retten und fuhren zur Station 8. Wieder sahen wir einiges von Leipzig, einen Teil des südöstlichen Zentrum hatten wir bereits gesehen. Weiter ging es dann Richtung Clara-Zetkin-Park und den Leipziger Auenwald. Hier hielten wir uns am Vormittag noch eine Weil auf und genossen den Ausblick auf Leipzig.
Ach ja, und die Welt haben wir natürlich auch gerettet!

Am Nachmittag ging es in die Innenstadt um ein bisschen was vom Wave Gotik Treffen mit zu bekommen. Einige Besucher des Treffens haben sich wirklich sehr schick gemacht. Vor allem einige weiblichen Teilnehmer hatte geniale Kleider an, sodass man auf dem Staunen kaum raus kam.

In der Innenstadt besuchten wir dann das Gleis 26 am Hauptbahnhof und versuchten uns im ersten Teil der Serie “Der Student”, allerdings missglückte uns die Anreise. Der zweite Teil “Die Immatrikulation” hingegen verlief schon wesentlich besser und führte uns sehr schön durch die Innenstadt.

Den Abschluss des Tages bildete dann der “Leipziger Tatort“. Hier war noch einmal unser voller Ermittler-Einsatz gefragt um dem Täter auf die Schliche zu kommen. Am Start suchten wir etwas vergebens, aber aufgeben kommt nicht in Frage. Und so suchten und suchten wir, bis wir die Leiche gefunden hatten. Zwischendurch führte uns der Täter dann ein wenig an der Nase herum und konnte sich einen zeitlichen Vorsprung verschaffen. Aber kurz vor Mitternacht und mit den Einsetzen des Regens hatten den Täter gestellt und fanden eine grandiose Dose.

..:: Tag 5 ::..
Nach dem Frühstück hieß es die restlichen Sachen zu packen und sich startklar zur Abreise zu machen. Doch bevor es nach Hause ging, liefen wir noch eine kleine Runde durch Delitzsch und besuchen das Barocke Schloss.

Zudem hielten wir auf dem Nachhauseweg in Beelitz-Heilstätten und schlenderten dort ein bisschen herum. Immer wieder hörte man aus der Gruppe ein “Ach, ist das schade, das hier keine Dose mehr liegt” oder “Wie gern würde ich mal reingucken.” usw. Leider, leider sind die Heilstätten Geschichten. Zwar kann man dort noch geführte Touren machen, aber frei bewegen kann man sich dort leider nicht mehr.

..:: Fazit ::..
Es war ein genialer Kurzurlaub und Leipzig ist eine sehr hübsche Stadt. Von daher würde ich jederzeit wieder dort Urlaub machen. Zudem haben wir tolle Dosen und Caches mit guten Storys erlebt. Allein das ist eine Reise wert!
Und es ist Klasse, das technische Spielereien in Leipzig scheinbar gute Überlebenschancen haben. So ein Cache im Stil von dem James Bond würde ich mir für Berlin sehr wünschen. Aber irgendwie hat man hier immer mal das Gefühl, das so was nicht lange gut geht.

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